Spritpreis – Karussell!?!?
Montag 8:00Uhr Liter Sprit € 1,359, 13:00 Uhr Ltr. € 1,389, 19:00 Uhr € 1,379
Dienstag 8:00 Uhr Ltr. € 1379, 13:00 Uhr Lt.r € 1,289,
Mittwoch 8:00 Uhr Ltr. € 1,329
Was sich beim Kraftstoff nie ändert sind sind die Maßeinheiten. Der Barrel (159 Ltr.), die Einkaufsmenge und der Liter bzw. die Gallone als Verkaufsmenge, aber die Preise!
Als ich Anfang der 60ziger eine Arbeitsstelle bei einer Aral-Tankstelle bekam, war der Preis für Normalsprit bei etwa 0,64 DM (ca.€0,32) Super war ca. 0,03 DM teurer und Diesel, ich meine, lag bei 0,57 DM!
Der Dollar lag damals knapp unter 5,00 DM Da 1 Barrel Öl damals bei etwa 30,00$ lag, war das ein Betrag von 1500,00$. oder ca. 75,00€.
Als dann die sogenannte Ölkriese in den Jahren 1973 sowie 1979/80 waren, stieg der Ölpreis bis knapp unter 100,00$ Da der Dollar damals etwa bei 3,50 DM lag war das etwa 350,00 DM der Spritpreis lag damals etwa bei 1,10 DM (0.55€).
Sogenannte Ölkriese darum, weil vor Rotterdam die Tanker auf Rede lagen, weil sie ihre Ladung nicht löschen konnten da die Bunker alle voll waren!
In den Jahren 1996 bis etwa 2001 viel der Preis für einen Barrel wieder auf ca. 40,00$ runter. Der Dollarpreis lag da bei etwa 3,00DM oder 1,50 € und der Liter Sprit lag da bei 1,00€.
Als dann in 2007 der Barrell Öl fast 140,00 $ ( 70,00 € oder 140,00DM) kostete, stiegen die Preise für einen Liter auf über 1,60€(ca. 3,20DM)
Im März 2009 viel der Preis wieder für einen Brarel auf 40,00$ herunter, aber auch der Dollar war nicht mehr das was er einmal war. Er lag nur noch bei 0,75 € oder 1,50 DM. Das heißt doch die ÖLmultis kaufen den Barrel heute für 30,00€ (60,00DM) ein und der Lieterpreis für Sprit liegt bei 1,35,9 € oder in DM 2,80.
Faziet: Die Ölmultis haben ihr Öl noch nie so billig eingekauft wie heute, aber waren auch noch nie so unverschämt mit ihren Preisen!
Jetzt kommt natürlich dass Argument, Abgaben an den Staat,Öko Steuer und die erhöhte MwSt!
Lasse ich nicht gelten! diese Kosten werden alle in Prozenten berechnet! wenn der Preis sinkt, sinken auch diese Kosten! Das ist ja auch der Grund, warum in der Regierung nie dieses Thema aufgegriffen wird! Nun zu den zu erwartenden Argumenten der Öl – Multis: Schwankungen auf dem Ölmarkt, geringere Fördermengen usw. man kennt sie ja schon auswendig! Wenn man diesen Argumenten glauben schenken würde, müßte man ein schlechtes Gewissen bekommen wenn man seine Tankrechnung bezahlt!
Ein Beweis dafür, dass die Multis uns veräppeln, sieht man ja täglich an den Tankstellen!
In der Zeit wo ich noch an der Tanke gearbeitet habe, wurde maximal ein Mahl die Woche die große Leiter herausgeholt, um die Preise entweder rauf oder runter zu ändern. Wenn das heute noch so wäre, könnte ich mir eine Thermokanne Kaffee und die Brotdose mit hinnauf nehmen, denn 4X Täglich die Preise ändern……….? Da muß man sich doch fragen, wer ist denn nun daran schuld, ist der Dollar gestiegen oder die Fördermenge reduziert worden? 4x am Tag???????
Und dann die Sprüche: „Es gibt keine Absprachen bei der Preisgestaltung!“
WO IST HIER DAS KARTELAMT?
Wenn ich hier im Ort die Tankstellen abfahre, haben alle den selben Preis. So ballt einer den Preis erhöht oder runter setzt, ziehen im Minutentakt alle nach und das nicht nur an Werktagen in der regulären Arbeitszeit, nein ach Sonnabend Abend nach 19:00 Uhr! Warum sind die Kraftstoffpreise in der Nähe einer Raffinerie oder einer kleinen Stadt höher als in einer größeren Stadt? Warum ist der Sprit im Osten teurer als im Westen? Kostet dass Öl für da mehr oder ist dort der Dollarkurs anders? Langsam muß man sich doch fragen, ob dass Kartellamt eine Behörde für Ruheständler ist, die nur noch auf Ihre Pansion warten.
Falls sich jemand dort persönlich angegriffen fühlt, möchte ich mich bei ihm entschuldigen, aber langsam kommt man doch ins Grübeln!
Als ich vor einigen Monaten mit ein paar Kollegen auf einer Raststätte zusammen saß und einer von denen gerade getankt hatte blieb es nicht aus, dass über den Spritpreis gesprochen wurde. Man schimpfte über die Ölmultis, die Regierung, die Grünen und fragte sich dann auch, wo dass Kartellamt bleibt um das zu unterbinden. Einer meinte dann, die tun ja doch nichts und die Multis können uns weiterhin so auf den Arm nehmen! Dann kam aber ein Vorschlag der garnicht so schlecht zu sein schien.
Die Tankstellenkonzerne bestreiken!!!!
Einige fingen am Tisch sofort an zu lachen und fragten, wie das den wohl gehen soll?
Ganz einfach meinte er.
Wenn alle Kunden 4Wochen nur z.B. bei der JET tanken würden oder bei einer Freien und nicht bei den anderen, was würde dann passieren? 4 Wochen kaum ein Kunde bei Aral, Texaco, Shell. Umsatzrückgänge von bis zu 80-90 %! Da würden dann die Herren in diesen Unternehmungen aber in Wallungen kommen! Ich stelle mir gerade vor, die Anrufe der begeisterten Stations- Pächter die nun mal ein paar Tage sich erholen können und wie gut es den geschundenen Händen der Geldzähler bei den Unternähmen tun wenn sie kein Geld zählen müssen!
Als ich mich letzte Woche mit meinem Tankwart darüber unterhalten habe, meinte der nur: “ Das halten die da oben nur 2 Wochen durch und wenn nicht dann verlängert man das auf 6 oder 8 Wochen und dann purzeln die Preise und die Herrn Direktoren kommen wieder auf den Boden der Normalität!“
Auf Grund dieser Gespräche habe ich diesen Blog geschrieben und würde mich freuen wenn viele diese Gedanken mit aufnähmen würden und vor allen Dingen, das auch nach draußen tragen würden!