Billig Tanken………. oder Abzocke der Ölmultis?

Posted 08.12.2009 by truckerblog
Categories: Auto, Autohöfe, LKW, Uncategorized

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Spritpreis – Karussell!?!?

Montag 8:00Uhr Liter Sprit € 1,359, 13:00 Uhr Ltr. € 1,389, 19:00 Uhr € 1,379

Dienstag 8:00 Uhr Ltr. € 1379, 13:00 Uhr Lt.r € 1,289,

Mittwoch 8:00 Uhr Ltr. € 1,329

Was sich beim Kraftstoff nie ändert sind sind die Maßeinheiten. Der Barrel (159 Ltr.), die Einkaufsmenge und der Liter bzw. die Gallone als Verkaufsmenge, aber die Preise!

Als ich Anfang der 60ziger eine Arbeitsstelle bei einer Aral-Tankstelle bekam, war der Preis für Normalsprit bei etwa 0,64 DM (ca.€0,32) Super war ca. 0,03 DM teurer und Diesel, ich meine, lag bei 0,57 DM!

Der Dollar lag damals knapp unter 5,00 DM Da 1 Barrel Öl damals bei etwa 30,00$ lag, war das ein Betrag von 1500,00$. oder ca. 75,00€.

Als dann die sogenannte Ölkriese in den Jahren 1973 sowie 1979/80 waren, stieg der Ölpreis bis knapp unter 100,00$ Da der Dollar damals etwa bei 3,50 DM lag war das etwa 350,00 DM der Spritpreis lag damals etwa bei 1,10 DM (0.55€).

Sogenannte Ölkriese darum, weil vor Rotterdam die Tanker auf Rede lagen, weil sie ihre Ladung nicht löschen konnten da die Bunker alle voll waren!

In den Jahren 1996 bis etwa 2001 viel der Preis für einen Barrel wieder auf ca. 40,00$ runter. Der Dollarpreis lag da bei etwa 3,00DM oder 1,50 € und der Liter Sprit lag da bei 1,00€.

Als dann in 2007 der  Barrell Öl fast 140,00 $ ( 70,00 € oder 140,00DM) kostete, stiegen die Preise für einen Liter auf über 1,60€(ca. 3,20DM)

Im März 2009 viel der Preis wieder für einen Brarel auf 40,00$ herunter, aber auch der Dollar war nicht mehr das was er einmal war. Er lag nur noch bei 0,75 € oder 1,50 DM. Das heißt doch die ÖLmultis kaufen den Barrel heute für 30,00€ (60,00DM) ein und der Lieterpreis für Sprit liegt bei 1,35,9 € oder in DM 2,80.

Faziet: Die Ölmultis haben ihr Öl noch nie so billig eingekauft wie heute, aber waren auch noch nie so unverschämt mit ihren Preisen!

Jetzt kommt natürlich dass Argument, Abgaben an den Staat,Öko Steuer und die erhöhte MwSt!

Lasse ich nicht gelten! diese Kosten werden alle in Prozenten berechnet! wenn der Preis sinkt, sinken auch diese Kosten! Das ist ja auch der Grund, warum in der Regierung nie dieses Thema aufgegriffen wird! Nun zu den zu erwartenden Argumenten der Öl – Multis: Schwankungen auf dem Ölmarkt, geringere Fördermengen usw. man kennt sie ja schon auswendig! Wenn man diesen Argumenten glauben schenken würde, müßte man ein schlechtes Gewissen bekommen wenn man seine Tankrechnung bezahlt!

Ein Beweis dafür, dass die Multis uns veräppeln, sieht man ja täglich an den Tankstellen!

In der Zeit wo ich noch an der Tanke gearbeitet habe, wurde maximal ein Mahl die Woche die große Leiter herausgeholt,  um die Preise entweder rauf oder runter zu ändern. Wenn das heute noch so wäre, könnte ich mir eine Thermokanne Kaffee und die Brotdose mit hinnauf nehmen, denn 4X Täglich die Preise ändern……….? Da muß man sich doch fragen, wer ist denn nun daran schuld, ist der Dollar gestiegen oder die Fördermenge reduziert worden? 4x am Tag???????

Und dann die Sprüche: „Es gibt keine Absprachen bei der Preisgestaltung!“

WO IST HIER DAS KARTELAMT?

Wenn ich hier im Ort die Tankstellen abfahre, haben alle den selben Preis. So ballt einer den Preis erhöht oder runter setzt, ziehen im Minutentakt alle nach und das nicht nur an Werktagen in der regulären Arbeitszeit, nein ach Sonnabend Abend nach 19:00 Uhr! Warum sind die Kraftstoffpreise in der Nähe einer Raffinerie oder einer kleinen Stadt höher als in einer größeren Stadt? Warum ist der Sprit im Osten teurer als im Westen? Kostet dass Öl für da mehr oder ist dort der Dollarkurs anders? Langsam muß man sich doch fragen, ob dass Kartellamt eine Behörde für Ruheständler ist, die nur noch auf Ihre Pansion warten.

Falls sich jemand dort persönlich angegriffen fühlt, möchte ich mich bei ihm entschuldigen, aber langsam kommt man doch ins Grübeln!

Als ich vor einigen Monaten mit ein paar Kollegen auf einer Raststätte zusammen saß und einer von denen gerade getankt hatte blieb es nicht aus, dass über den Spritpreis gesprochen wurde. Man schimpfte über die Ölmultis, die Regierung, die Grünen und fragte sich dann auch, wo dass Kartellamt bleibt um das zu unterbinden. Einer meinte dann, die tun ja doch nichts und die Multis können uns weiterhin so auf den Arm nehmen! Dann kam aber ein Vorschlag der garnicht so schlecht zu sein schien.

Die Tankstellenkonzerne bestreiken!!!!

Einige fingen am Tisch sofort an zu lachen und fragten, wie das den wohl gehen soll?

Ganz einfach meinte er.

Wenn alle Kunden 4Wochen nur z.B. bei der JET  tanken würden oder bei einer Freien und nicht bei den anderen, was würde dann passieren? 4 Wochen kaum ein Kunde bei Aral, Texaco, Shell. Umsatzrückgänge von bis zu 80-90 %! Da würden dann die Herren in diesen Unternehmungen aber in Wallungen kommen! Ich stelle mir gerade vor, die Anrufe der begeisterten Stations- Pächter die nun mal ein paar Tage sich erholen können und wie gut es den geschundenen Händen der Geldzähler bei den Unternähmen tun wenn sie kein Geld zählen müssen!

Als ich mich letzte Woche mit meinem Tankwart darüber unterhalten habe, meinte der nur: “ Das halten die da oben nur 2 Wochen durch und wenn nicht dann verlängert man das auf 6 oder 8 Wochen und dann purzeln die Preise und die Herrn Direktoren kommen wieder auf den Boden der Normalität!“

Auf  Grund dieser Gespräche habe ich diesen Blog geschrieben und würde mich freuen wenn viele diese Gedanken mit aufnähmen würden und vor allen Dingen, das auch nach draußen tragen würden!

Test für ältere Autofahrer????

Posted 23.07.2009 by truckerblog
Categories: Auto, Autohöfe, LKW, Politik

als Anfang des Jahres auf dem Verkehrsgerichtstags von Richtern ünd Verkehrsanwälten in Goslar gefordert wurde, für ältere Verkehrsteilnemer ein sogenannter „Senioren TÜV“ einzuführen, kam es beim ADAC und ACE fast zu einem Erdbeben!!!

Der ADAC sprach sogar von Diskriminierung der älteren Autofahrern!

Beide Clups begründeten das damit, dass ältere Fahrzeugführer auf Grund ihrer langjährigen Fahrpraxis, ihrer durchs Alter vorhandenen Vorsicht und da sie sich überwiegend in dem ihnen bekannten Bereich bewegen, sichere Fahrzeugführer sind und somit keine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer besteht!  Aus diesen Gründen gibt es keinen Anlass, diese Fahrzeugführer zu einem Eignungstest zu schicken!

In den letzten Wochen fuhr eine 74 Jahre alte Dame mit ihrem Mercedes so dicht vor einen Getränkemarkt, dass die Scheibe Sprünge bekam!

Als sie ihr Problem bemerkte, legte sie, ihrer Meinung nach, den Rückwertsgang ein und gab Gas. Es war ein Vorwertsgang und sie stand mit ihrem Daimler zu 2/3 im Getränkemarkt! Alle hinter der Scheibe befindlichen Kühlschränke sowie Getränkekisten flogen durtch den Markt.

Zum Glück wurden von den rumfliegenden Sachen keine Kunden in dem Markt verletzt aber der Schaden belief sich auf mehrere 1.000,00 Euro!

Brand Aktuel ist der Vorfall von dem letzten Wochenende, wo ein 70 Jahre alter Herr im Sauerland mit hoher Geschwindigkeit in das Ende eines Schützenumzuges fuhr und dabei drei Teilnehmer des Umzuges tötete und mehrere zu Teil schwehr verletzte!

Dort hat dieser Unfall eine Diskussion für verbindliche Fahrtauglichkeitstests ausgelöst.

Der Grünen-Politiker Winfried Hermann sprach sich, auf Grund der immer mehr älter werdenden Fahrzeugführer, für einen Pflichttest ab dem 70. Lebensjahr aus! Hermann forderte in der „Passauer Neuen Presse“  dass mit dem 70. Lebensjahr jeder Führerscheininhaber diesen Test machen muss!

Und wieder reagierte der ADAC und nun auch noch der Sozialverband VdK ablehnend gegen den „Senioren TÜV“!

An alle die sich gegen einen Führerscheintest sperren und von Diskriminierung reden, möchte ich folgendes sagen:

Seit 37 Jahren bin ich als Kraftfahrer im Internationalen Fernverkehr tätig!  Fahre in der Woche zwischen 3.500 und 4.300 Km! In 4 Wochen fahre ich etwa soviel Kilometer wie der Durchschnitt eines PKW-Fahrers im Jahr! Das zur Fahrpraxis.  Habe seit 1980 keine Eintragungen in Flensburg und bin 64 Jahre alt!

Tausende von Berufskollegen sowie auch ich, müssen seit ihrem 50.Geburtstag alle 5 Jahre einen sogenannten „FahrerTÜV“ über sich ergehen lassen!

Augentest, Höhrtest, Leberwerte sowie Lunge und Herzuntersuchung, Blutdruck nicht zu vergessen! Also einen kompletten Gesundheitstest! Außerdem auch ein Reaktionstest!

An die lieben Schreihälse vom ADAC, ACE und dem Sozialverband VdK wo waren denn Ihre Stimmen als unser gesammter Berufsstand mit diesem Gesetz diskriminiert wurde?

Wir hatten keine Lobby als dieses Gesetz eingeführt wurde und mancher Kollege seinen Job verlohr, wenn nur eine Untersuchung negativ ausfiel!

Oder hat man nicht geschrien, weil die Kolegen nur ihren Lkw-Führerschein verloren und trotzdem weiterhin bis ins hohe Alter Pkw fahren dürfen und man so nicht auf ihre Mitgliedsbeiträge verzichten muss!

Viele meiner Kollegen und auch ich haben nichts gegen den Test, aber bitte dann alle Führerscheininhaber und nicht ab 70 sonder generell ab 60 Jahren, noch besser ab Aushändigung des Führerscheins! Dann hätten Alkoholiker und Drogies keine Schanz mit Fahrzeugen auf die Menschheit losgelassen zu werden!!!!

Bundesregierung bringt Berufsstand in den Ruin (2)

Posted 11.07.2008 by truckerblog
Categories: Politik, Uncategorized

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Es tut sich was!

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe weist daraufhin, dass den deutschen Transport -Unternehmen durch die erhöhten Kosten bei Diesel und die Pläne der Bundesregierung die Lkw -Maut zu erhöhen, auf sie eine große Pleitewelle zukommt! Die momentane Mehrbelastung durch die hohen Dieselkosten belaufen sich auf ca. € 12000,00 pro Lkw und Jahr. Durch die voraussichtliche Erhöhung der Maut von 13,5 auf 16,3 Cent pro Km würde sich die Mehrbelastung um € 9500,00 per Lkw und Jahr erhöhen!

Durch die Mehrbelastung werden wohl ca. 3000 Unternehmen in der Bundesrepublik schließen müssen! Das heißt, 4Mal so viele Pleiten wie im Jahr 2007!!!

In Niedersachsen droht etwa 300 Speditionen dass Aus, was dann heißt, dass damit, nur In Niedersachsen auch etwa 5000 Arbeitsstellen vernichtet werden!

Der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes kündigte an: „Die Unternehmer und die Beschäftigten sind bereit, auf die Barrikaden zu gehen. Straßenblockaden soll es nicht geben, aber Demonstrationen und andere Maßnahmen damit auch die Bürger aufmerksam gemacht werden und sich nicht wundern, wenn es zu Versorgungsengpässen z.B. in Supermärkten kommt“!

Am 19. Juli werden im gesamten Bundesgebiet Protestfahrten stattfinden!

Dass Transportgewerbe ist bereit für seinen Erhalt zu kämpfen! Illegale Aktionen wie dass Blockieren von Autobahnen soll es nicht geben, aber man wird sich anderweitig bemerkbar machen!

Fazit: Diese Action geht alle Bürger dieses Landes an! Sprecht mit den von euch gewählten Volksvertretern! Denn sollte unsere Regierung bei den Kosten nicht einlenken, werden die Waren um einiges teurer werden!

Sehr empfehlenswerter Link!!!!

Posted 11.07.2008 by truckerblog
Categories: Politik, Uncategorized

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In den Jahren hat sich im Transportwesen viel geändert und das leider nicht nur zum Guten!

Da gibt es Speditionen und Frachtvermittler die Unternehmer suchen, um die für sich fahren zu lassen und das oftmals für kleines Geld. Wenn der Unternehmer dann eines Tages sagt, dass er aufhören will, weil er in die roten Zahlen fährt, wird eine Endabrechnung erstellt! Hier tauchen dann des öfteren so dubiose Abzüge auf, “ bei dem Transport von dann und dann……. ist ein Schaden aufgetreten, wir erlauben uns ihnen das in Rechnung zu stellen und ziehen ihnen das von der Gutschrift gleich ab!“ Oder was noch beliebter ist: “ Ihr Paletten- Konto weist einen Fehlbestand in Höhe von „€ so und soviel“ auf. Wir haben diesen Betrag von der Ihnen zugehenden Gutschrift abgezogen!“ So nach dem Motto: „Der Will uns nicht unser Geld verdienen lassen, dann wollen wir wenigstens noch das Optimale für uns heraus ziehen!“

Oftmals trauen sich kleine Transportunternehmen nicht dagegen aufzulehnen bzw. zu klagen da ihnen das Geld fehlt und weil es vielfach selbst fahrende Unternehmer sind und nicht die Zeit für langwierige Prozesse haben!

Die nächsten sind die Firmen, die mit gut gestalteten Anzeigen in der Fachpresse Anzeigen schalten, nach dem Motto: „Wir haben soviel Fracht, dass wir genau Sie suchen! Ganzjährige Beschäftigung wird erwünscht! Außergewöhnliche Frachtraten werden gezahlt!“

Hinter solchen Anzeigen verbergen sich leider oftmals Firmen die in betrügerischer Absicht Ladungen abgeben und dann unter fadenscheinigen Gründen nicht bezahlen! Der Auftraggeber hat noch nicht gezahlt, oder die Frachtpapiere sind nicht vollständig, das Geld ist doch schon lange überwiesen usw. lauten dann die Ausflüchte! Wenn der Boden diesen Firmen zu heiß wird, wird die Firma geschlossen und unter anderem Namen wieder neu eröffnet!

Im Nov. 2000 taten sich 15 Subunternehmer in der Nähe von München zusammen, um gegen die Spedition Renz vorzugehen! Dieses Unternehmen hatte Ende der 90er Jahre viele Kleine Subunternehmer geschädigt oder in den Ruin getrieben.

Auf dieser Versammlung beschloß man eine Schutzgemeinschaft zu gründen, die juristisch gegen die Firma Renz für ihre Mitglieder vorgehen sollte!

Am 24.03. 2001 wurde dann Camion Pro e. V. gegründet und ist seit 2003 Auch offiziell als Berufsverband anerkannt. Camion Pro e. V. ist nicht kommerziell tätig und erhält keine öffentlichen oder staatlichen Unterstützungen!

Bis zum heutigen Tag ist man seinen Grundsätzen treu geblieben, gegen Wirtschaftskriminalität vor zu gehen!

Nicht umsonst ist der Skorpion mit dem Stachel auf ihrem Logo!

Camion Pro e. V. hilft ihren Mitgliedern, dass sie zu Ihrem Geld kommen, bzw. garnicht erst verlieren!

Auch werden Kraftfahrer vielseitig unterstützt.

Es lohnt sich, den Link von Camion Pro e.V, auf meiner Seite zu besuchen!

Parkgebühren auf deutschen Autohöfen ab 2009

Posted 09.07.2008 by truckerblog
Categories: Autohöfe, LKW, Politik

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Am Wochenende stand in unserer Regionalzeitung dass der Vorsitzende der Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA) Herr Karl – Heinz Schneider in der BILD Zeitung angekündigt hat, dass ab 2009 auf allen Autohöfen dass Übernachtparken Gebührenpflichtig ist und zwar zwischen €10,00 und €15,00 !

Der Vorsitzende begründet das mit den hohen Kosten der Parkanlagen und den zu geringen Einnahmen! Er sagt, dass nur 30% der dort parkenden Leistungen der Autohöfe in Anspruch nehmen, der Rest parkt nur, ohne Geld auf dem Autohof zu lassen!

Im ersten Moment verständlich!

Als Nutzer von Autohöfen mach ich mir dazu aber so meine Gedanken.

Vor, ich glaube 10/15 Jahren, ich weiß das aber nur aus Erzählungen, taten sich drei oder vier Autohofbesitzer zusammen und wurden beim Verkehrsministerium vorstellig, mit der Bitte, dass Sie durch ein Schild an der Autobahn auf ihren Betrieb aufmerksam machen können.

Die Begründung war: Wir haben 24h geöffnet, man kann rund um die Uhr bei uns essen, wir haben mindestens über 50 KOSTENLOSE LKW-PARKPLATZE und ausreichend sanitäre Einrichtungen, wo Reisende sich Waschen oder duschen können und das nicht nur für Lkw-Fahrer!

Es geschah ein Wunder! Was diese drei angezettelt hatten stieß bei den Behörden auf offene Ohren!

Das Hinweisschild, blau mit weißem Ring und darin ein Lkw mit dem Zusatz Autohof, wurde geschaffen und so wie immer in Deutschland, wurden Regeln erstellt wann ein Autohof berechtigt war dieses Schild zu beantragen und an der Autobahn aufstellen.

Nun war die Welt in Ordnung und die Voraussetzungen, die zum Erhalt der Schilder führten wurden später auch in die Satzung der VEDA als Grundlage übernommen!

Als dann die Osterweiterung durch den Zusammenschluss beider Teile Deutschland kam, passierte folgendes: Vor dem sanitären Bereich der Autohöfe standen plötzlich ein Tisch mit einem Teller und einem Stuhl auf dem meisten eine Frau saß, die für den Toilettenbesuch kassierte! Da diese Personen in der Regel kein deutsch sprachen wurde auf einem Plakat hingewiesen, damit die Toiletten immer so sauber sind….? möchte man doch bitte bezahlen! Ich kannte so etwas aus der ehemaligen DDR. Die dort kassierten, waren in der Regel von der Stasi und die interessierte sich nicht für die Sauberkeit der Toiletten, sondern für das was da gesprochen wurde!

Durch die Umstellung von DM auf Euro änderte sich nicht die Speisekarte sondern nur die Preise. Plötzlich bezahlte man für eine Currywurst mit Pommes € 7,50 ( fast 15,00 DM) mehr als zu DM-Zeiten für ein Ziegeunerschnitzel (ca. 14,00DM). Der Pott Kaffee kostete über € 2,00 (4,00DM, das Pfund Kaffee im Laden ca. €4,00) und die Frikadelle mit einem trockenen Brötchen liegt auch schon bei einem bescheidenem Betrag von €3,50 (DM7,00)! Wehr soll, oder besser wehr will das noch bezahlen! Die Spesen reichten nicht mehr aus um sich zu beköstigen! Für den Preis von 20 Pötten Kaffee kaufte man sich im Autohof eine gute Kaffeemaschine und kochte sich seinen Kaffee selbst, der dann vielleicht €0,10 kostete! Durch den Einbau von Einbautisch und Kühlschrank, die man auf den Autohöfen gekauft hatte, wurde man ungebundener. Man sich sein Brot und Aufschnitt von zu Hause mit und ging dann nur noch einmal auf dem Autohof die warme Mahlzeit zu sich zu nehmen!

Wenn nun die Autohof-Besitzer klagen, dass Ihre Umsätze nur noch so gering sind, sollten Sie sich mal Gedanken machen über ihre Preise! Wenn wir deutschen Fahrer es uns schon nicht mehr leisten können unsere Mahlzeiten auf dem Autohof einzunehmen, wie sollen das dann unsere ausländischen Kollegen, speziell die aus dem Osten! In Belgien und Frankreich findet man diese Kollegen schon öfter im Truckstop und das nur weil deren Preise viel moderater sind! Vielleicht sollte man auch mal auf die Wünsche der Kunden eingehen. Wenn ich die letzten 10 – 15 Jahre zurück denke, von Flensburg bis Garmisch und von Aachen bis Frankfurt/Oder sind die Speisekarten fast gleich! Viele Autohöfe werben mit tollen Salatbüfetts die Teller sind aber so klein, das man noch nicht einmal von jedem etwas auf den Teller legen kann!

Als ich 1996 die USA besuchte, sah ich erst den Unterschied! Hier gab es extra Gasträume für die Lkw-Fahrer „For Truckers only“ Keine Touristen und Busgesellschaften rannten lärmend durch den Raum, wo du als Fahrer in Ruhe deine Pause machen wolltest. Das Salatbüfetts glich in der Regel dem eines Spitzenhotels und man konnte sich so oft bedienen wie man mochte. Man konnte wählen zwischen Alla Cart und Büffet. Wenn man Büffet gewählt hatte konnte man so oft nachbestellen wie man wollte und das ohne Aufpreis! Das Höchste, was ich da bezahlt habe, war für T born- Steak „SATT“ mit Backkartoffell, Gemüse und natürlich Salat, waren $9,50 auch wenn noch ein T born- Steak rein passte!!! Und dann zu den Getränken! Kaffee „SATT“ $0,45! Es wurde immer wieder nachgeschenkt, ohne das man die Bedienung rufen musste und ich sah, wie den Fahrern auch noch die Thermoskanne aufgefüllt wurde bevor sie weiterfuhren! In Deutschland muss man für diesen Service extra zahlen! Oder Cola, 1Ltr. $1,00 und auch hier wird nachgeschenkt ohne nachzuberechnen!

Auf den großen Truck Stops findet man zwishen den Parkspuren, Anschlüsse für Kabelfernsehen Stromanschlüsse für den Kühler und Shuttel Service der ein vom Truck zum Restaurant bringt und natürlich auch wieder zurück!

Das Einzigste was man dort nicht bekommt, weder im Restaurant noch im Shop sind alkoholische Getränke! Ist auch kein Verlust für Kraftfahrer

Bei vielen unserer Autohöfe wird man den Gedanken nicht mehr los, dass der Reisende mit dem Pkw lieber gesehen wird, als der Brummi- Fahrer. Die PKW Reisenden sind immer noch der Meinung, wo viele Kapitäne der Landstraße parken und diese auch essen gehen, da stimmt das Preis-Leistungs Verhältnis!

Es ist meiner Meinung bei vielen Autohöfen nicht mehr so.

Fazit: Sollen unsere deutschen Autohöfe ruhig so weitermachen, vielleicht ändert sich etwas durch die neue Autohofkette „Flying J“ Autohöfe Europa! Wenn die ihre Autohöfe so führen, wie sie es in den Staaten machen…………… ! Man kann nur hoffen!

Bundesregierung bringt Berufsstand in den Ruin

Posted 08.07.2008 by truckerblog
Categories: Politik, Uncategorized

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Als vor ein paar Jahren von der Rot-Grünen Regierung die neue Autobahnmaut eingeführt wurde, war die Begründung, der Staat braucht dieses Geld, um dass Straßennetz im Transitland Deutschland weiter auszubauen und zu erneuern und dadurch den Verkehr auf unseren Autobahnen flüssiger zu gestallten!

Die damals erwartenden Einnahmen würden in Milliardenhöhe überschritten und man war stolz in Berlin!

Was ist nun mit diesen Milliarden passiert? Statt mit diesem Geld wie es versprochen war, dass Autobahnnetz auszubauen hat man reichlich Überholverbotszeichen für Lkws aufgestellt!

Als Lkw-Fahrer der im Internationalen Fernverkehr unterwegs ist, behaupte ich, dass es in keinem anderen EU Land so viele Überholverbote wie in Deutschland gibt!

Und nun noch das. Verkehrsminister Tiefensee plant noch mehr Überholverbote einzuführen (auf 1200km), um damit Staus abzubauen……….?! Letzte woche schlug er auch noch vor, die Autobahnmaut in den verkehrsreichen Zeiten zu erhöhen, wo doch schon eine Erhöhung ansteht!

Täusche ich mich, oder ist man in Berlin der Meinung, endlich eine Gelddruckmaschiene gefunden zu haben?

Die Frachtpreise gehen immer mehr in den Keller und die Kosten für Autobahngebüren sowie die Kraftstoffpreise werden immer höher! Die Löhne für Fahrer werden immer bescheidener! Durch die Politik und den Medien werden dann auch noch die Fahrer zu Verkehrsrowdys degradiert!

Herr Minister, wir machen unseren Jopp nicht aus Spaß, sondern um unsere Familien zu ernähren, der Arbeitsagentur nicht die Statistik zu vermiesen und zahlen dafür auch noch Steuern!!!!

Wenn ich dann in der Presse lese, dass Transportunternehmen Fahrzeuge abmelden und deren Fahrer entlassen, um ihre Kosten zu senken, kann ich nur sagen, das ist ein Trauerspiel, denn es nutzt nur dann dem Unternehmer, wenn die anderen Fahrzeuge diese Touren mitfahren! Also mehr Stress für die Verbliebenen!

Was jetzt noch fehlt, ist die Diskussion, die Waren müssen auf die Bahn!

Warum läßt dass Transportgewerbe sich das gefallen?

Streiken, wie es unsere Nachbarn tun, mit Straßensperren, dürfen wir ja nicht aber wie wäre es denn, wenn alle (Betonung auf „alle“) Transportunternehmen Ihre Fahrer für eine Woche in Urlaub schicken würden? Sozusagen Betriebsferien im Transportwesen! Die Unternehmer könnten dann diese Woche dazu nutzen wieder vernünftige Preise auszuhandeln. Unsere Regierung könnte dann mal erleben, wie es ist mit der Bahn zu fahren, ohne die ZEIT, DIE WELT oder die BILD zu lesen. Die ist nähmlich noch in der Druckerei, den Diestwagen kann man nicht nutzen, weil die Tankstellen keinen Sprit mehr haben. Spätestens am zweiten Tag wird der Kaffe knapp. frisches Gemüse und Obst gibt es nicht mehr in den Regalen. Ab dem dritten Tag schließen die Lebensmittelhändler ihre Läden. Die Industrie kann Ihre Aufträge nicht mehr erfüllen, weil keine Material geliefert wird! Die Befölkerung wird dann sicher Ihre Volsvertreter böse auf den Pott setzen weil denen natürlich auch alles fehlt was sie zum Leben brauchen bzw. an was sie gewöhnt sind!

Spätestens am vierten Tag würden unsere Volksvertreter sich mit dem Dachverband des Transporwesens in Verbindung setzen und betteln das wir wieder fahren!

Ok, runter mit der MwSt, runter mit der Maut, runter mit der Kfz-Steuer und runter mit den Spritpreisen!

Mit ehrlicher Arbeit muß wieder Geld zu verdienen sein und sie muß auch Freude machen!