Bundesregierung bringt Berufsstand in den Ruin

Als vor ein paar Jahren von der Rot-Grünen Regierung die neue Autobahnmaut eingeführt wurde, war die Begründung, der Staat braucht dieses Geld, um dass Straßennetz im Transitland Deutschland weiter auszubauen und zu erneuern und dadurch den Verkehr auf unseren Autobahnen flüssiger zu gestallten!

Die damals erwartenden Einnahmen würden in Milliardenhöhe überschritten und man war stolz in Berlin!

Was ist nun mit diesen Milliarden passiert? Statt mit diesem Geld wie es versprochen war, dass Autobahnnetz auszubauen hat man reichlich Überholverbotszeichen für Lkws aufgestellt!

Als Lkw-Fahrer der im Internationalen Fernverkehr unterwegs ist, behaupte ich, dass es in keinem anderen EU Land so viele Überholverbote wie in Deutschland gibt!

Und nun noch das. Verkehrsminister Tiefensee plant noch mehr Überholverbote einzuführen (auf 1200km), um damit Staus abzubauen……….?! Letzte woche schlug er auch noch vor, die Autobahnmaut in den verkehrsreichen Zeiten zu erhöhen, wo doch schon eine Erhöhung ansteht!

Täusche ich mich, oder ist man in Berlin der Meinung, endlich eine Gelddruckmaschiene gefunden zu haben?

Die Frachtpreise gehen immer mehr in den Keller und die Kosten für Autobahngebüren sowie die Kraftstoffpreise werden immer höher! Die Löhne für Fahrer werden immer bescheidener! Durch die Politik und den Medien werden dann auch noch die Fahrer zu Verkehrsrowdys degradiert!

Herr Minister, wir machen unseren Jopp nicht aus Spaß, sondern um unsere Familien zu ernähren, der Arbeitsagentur nicht die Statistik zu vermiesen und zahlen dafür auch noch Steuern!!!!

Wenn ich dann in der Presse lese, dass Transportunternehmen Fahrzeuge abmelden und deren Fahrer entlassen, um ihre Kosten zu senken, kann ich nur sagen, das ist ein Trauerspiel, denn es nutzt nur dann dem Unternehmer, wenn die anderen Fahrzeuge diese Touren mitfahren! Also mehr Stress für die Verbliebenen!

Was jetzt noch fehlt, ist die Diskussion, die Waren müssen auf die Bahn!

Warum läßt dass Transportgewerbe sich das gefallen?

Streiken, wie es unsere Nachbarn tun, mit Straßensperren, dürfen wir ja nicht aber wie wäre es denn, wenn alle (Betonung auf „alle“) Transportunternehmen Ihre Fahrer für eine Woche in Urlaub schicken würden? Sozusagen Betriebsferien im Transportwesen! Die Unternehmer könnten dann diese Woche dazu nutzen wieder vernünftige Preise auszuhandeln. Unsere Regierung könnte dann mal erleben, wie es ist mit der Bahn zu fahren, ohne die ZEIT, DIE WELT oder die BILD zu lesen. Die ist nähmlich noch in der Druckerei, den Diestwagen kann man nicht nutzen, weil die Tankstellen keinen Sprit mehr haben. Spätestens am zweiten Tag wird der Kaffe knapp. frisches Gemüse und Obst gibt es nicht mehr in den Regalen. Ab dem dritten Tag schließen die Lebensmittelhändler ihre Läden. Die Industrie kann Ihre Aufträge nicht mehr erfüllen, weil keine Material geliefert wird! Die Befölkerung wird dann sicher Ihre Volsvertreter böse auf den Pott setzen weil denen natürlich auch alles fehlt was sie zum Leben brauchen bzw. an was sie gewöhnt sind!

Spätestens am vierten Tag würden unsere Volksvertreter sich mit dem Dachverband des Transporwesens in Verbindung setzen und betteln das wir wieder fahren!

Ok, runter mit der MwSt, runter mit der Maut, runter mit der Kfz-Steuer und runter mit den Spritpreisen!

Mit ehrlicher Arbeit muß wieder Geld zu verdienen sein und sie muß auch Freude machen!

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